Lions Frauen-Club Schwerte Caelestia spendet Bank als Symbol der Solidarität und der Mahnung hinzusehen und zu helfen
Schwerte sagt Nein zu Gewalt an Frauen! Jetzt wurde auf dem Spielplatz Ruhrstraße bereits die zweite orange Bank mit diesem Schriftzug in unserer Stadt aufgestellt – leuchtend, mahnend. Die Finanzierung hat der Lions Frauen-Club Schwerte Caelestia zur sichtbaren Unterstützung des 40jährigen Jubiläums des Frauenforums Unna übernommen.
Eine Bank ist keine Lösung, eine Bank kann nur ein alarmierendes Symbol sein, ein Zeichen der Solidarität, ein Statement der Verurteilung von Gewalt an Frauen. Lösungen müssen Politik und Gesellschaft umsetzen. Das machte Kenan Yildiz, 1. Beigeordneter der Stadt Schwerte bei der Einweihung der Bank deutlich. Er zeigte den zahlreichen Besucherinnen und Besuchern eindringlich auf, welche Schicksale die Opfer (Frauen und oft auch die Kinder) dieser Gewalt erleiden und betonte, dass sie nicht nur als Opfer wahrgenommen werden sollten, sondern dass das Problem dahinter – die männliche Gewalt - dringend ernst genommen und bekämpft werden müsse.
Lions-Präsidentin Maria Büse-Dallmann betonte, wie wichtig den Lionsfrauen das Anliegen ist, hilfe-bedürftiger Frauen zu unterstützen. Das spiegele sich auch in zahlreichen Aktivitäten des Clubs wider. Die Förderung von Hilfsangeboten bei Gewalterfahrung sei wichtig, um Frauen und Kinder zu stabilisieren und ihnen Perspektiven zu eröffnen. Drei Stellen, die Frauen Hilfe leisten, waren bei der Einweihung der Bank mit im Boot: die Geschäftsführerin des Frauenforums Unna Britta Buschfeld, Schwertes Gleichstellungsbeauftragte Birgit Wippermann und die Vorsitzende des Frauenforums Schwerte Martina Berkenkamp.
Die Lions-Präsidentin äußerte die Hoffnung, dass noch weitere orangefarbene Bänke in Schwerte aufgestellt werden können, um leuchtend die Schwerter und Schwerterinnen daran zu erinnern, dass dringend politisch und auch privat etwas unternommen werden muss, um die Gewalt gegen Frauen einzudämmen.
Direkte Hilfe erhalten Frauen, die Gewalt ausgesetzt sind, beim Hilfetelefon unter der Nr. 116016.







